Geschichte & Brauchtum

Meilensteine beim Untersteiner

Seit mehr als 1.000 Jahren stehen Häuser im Weiler Untersteiner. Die Lage – perfekt: der Lebensraum Wald schützte vor Unwettern, Lawinen und mehr; man hatte Wasser, Erde und Sonne zum Leben und das Korn gedieh viel besser.

Auch der Bodenuntergrund war von großer Bedeutung: wie der Name „Untersteiner“ schon sagt, hat man es hier mit einem reichhaltigen Steinboden zu tun ‐ genau richtig zum Bauen.

Die Geschichte vom Blasla Hof
 
Eine lange
Familiengeschichte
Familie
Geschichte und Tradition
 
Tradition
und Handwerk

17. Jahrhundert Im Hof Untersteiner leben drei Männer mit ihren Familien, einer davon war Blasius (daher der Name „Blaslerhof / Blasla Hof“), einer hieß Joggl und der andere Gallus.

1882 brannte der Hof Untersteiner ab. Die drei Männer bauten sich auf dem Grundstück jeweils eigene Höfe; noch heute heißen diese Höfe „Blasla“, „Galla“ und „Jougla“.

1937starb am Blasla Hof der letzte Blasius Mooswalder, unser Hauspatron für Halsbeschwerden. Als Erbin kam seine Nichte Elisabeth Haberer und verheiratete sich mit Steger Vinzenz. Elisabeth verstarb schon nach einigen Ehejahren. Später heiratete Vinzenz Steger ein zweites Mal, doch vergebens, auch seine zweite Frau starb. Der Opa von Martin war nun alleiniger Erzieher von vier Kindern (Stachan, Tennigan, Blasla Vinzenz, Lise) – eine schwere Zeit.

1966 übernahm sein Sohn Vinzenz den Blasla Hof und heiratete Maria Untersteiner – die heutigen Seniorchefs. Gemeinsam arbeiteten sie an dem „Bauernhöfl“. Sie entschlossen sich für einen Nebenerwerb und erbauten als erste Familie im Gsiesertal einen „Urlaub am Bauernhof Betrieb“.

1973 begrüßten sie die ersten Gäste. Im selben Jahr kam Sohn Martin auf die Welt.

1990 besuchte Sohn Martin Schulen im Gastgewerbe und arbeitete in verschiedenen Bereichen: Koch, Kellner, Rezeption, Massagen.

2002 lernte Martin Iris kennen und drei Jahre später kam Sohn Jonas Vinzenz auf die Welt.

2011 folgte Sohn Paul.

Heute: Gemeinsam führen sie den Betrieb mit viel Freude und Liebe. So ist der Blasla Hof ein schöner & traditionsreicher Familienbetrieb geworden.

Gelebte Traditionen am Blaslahof

  • Sonntag: Der Sonntag ist für die Familie reserviert!
  • 3. Februar: Am Blasiustag feiern wir unseren Hauspatron und kochen zur Feier des Tages für unsere Gäste.
  • Ostern: Am Palmsonntag wird der Palmbesen gebunden. Am Gründonnerstag färben wir gemeinsam kunterbunte Eier.
  • Herz-Jesu-Sonntag: Gemeinsam erleben wir die Bergfeuer in der Umgebung.
  • 11. November: Der Kirchtag wird in der Familie gefeiert.
  • Weihnachten: Zur Weihnachtszeit räuchern wir im ganzen Haus & Hof, um das Ungute zu vertreiben. Wir backen Kekse, Stollen und Zelten. Die Drei Könige kommen unsere Häuser zu segnen.
  • Neujahr: Zu Neujahr gehen die Kinder von Haus zu Haus und sagen die schönsten Neujahrsgedichte auf. Fürs Aufsagen bekommen sie etwas Süßes, Kleingeld oder andere kleine Sachen.
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